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Semipermante Haarfärbung 


Zur Nuancierung verwendet man semipermanente Farbstoffe. Sie haben eine hohe Affinität zum Keratin des Haares, die Bindung der Farbstoffe erfolgt physikalisch. Als synthetische Haarfärbemittel werden Nitrophenyldiamine, Azo-, Chinonimin-Farbstoffe in Verbindung mit organischen Lösungsvermittlern wie Glykolether oder Polypropylen verwendet.

Die natürlichen semipermanenten Haarfärbemittel Henna, Reng, Kamille, Holz-, Rindenextrakte, Rastik haben heute an Bedeutung verloren.

Henna

Blätter und Stängel der Pflanze Lawsonia alba Lam. (oder auch L. inermis L.) enthalten als Farbkomponente 2-Oxy-1,4- naphtochinon. Die Gewinnung des Farbstoffes erfolgt über Trocknung von Blättern und Stängeln, Verpulverung derselben, Lösung des Farbstoffes mit heißem Wasser und dann Aufgabe auf das Haar. Der Henna-Farbstoff gibt dunklen Haaren eine kastanienfarbende Tönung.

Reng

Kommt in Blättern der Indigopflanze vor. Es wird zusammen mit Henna verwendet. Mit Henna kann man Farbtöne zwischen rotblond – schwarz je nach Mischungsverhältnis erreichen.

Kamille

Der Blütenfarbstoff Apigenin (5,7,4`-Trioxoflavon) der Kamille bewirkt eine Gelbfärbung des Haares.

Rastik

Ist ein Gemisch aus Pyrogallol und Eisen-, Kupfersalzen. Pyrogallol wurde durch Rösten von Galläpfeln gewonnen. Das Haar wird von Rastik tief schwarz gefärbt




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